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Vieh sömmert auf drei Alpen

Einige wenige Bauern leben das ganze Jahr auf dem Arni. Die meisten Landwirte besitzen aber ein Zweitheim im Tal. Sie wechseln je nach Saison und Heubestand den Standort. Drei Gebiete dienen der Alpsömmerung: Arniplateau, Leutschachtal und Intschialptal. Der Alpetrieb dauert von Mitte Juni bis Mitte September, sofern es die Wetterverhältnisse zulassen. Denn einige Alphütten im Leutschachtal und im Intschialptal sind für kaltes und schlechtes Wetter ungeignet. Diese beiden Alpen gehören der Korporation Uri. Sie werden in der Regel nur von Korporationsbürgern bewirtschaftet. Der Sömmerungsbetrieb auf dem Arniplateau ist im Besitz des EWA. Er ist an einen einheimischen Bauern verpachtet.


Für alle Betriebe gelten folgende Vorgaben:

  • Erhaltung aller Strukturelemente wie Felshöcker, Steinblöcke, Trockensteinmauern, Lesesteinhaufen oder Gehölze als intakte Lebensräume

  • Förderung von Wildrosen, Hauswurz und Mauerpfeffer

Dank der gut erhaltenen, strukturreichen Landschaft bietet Gurtnellen ausgezeichnete Voraussetzungen für ein Vernetzungsprojekt. Die grosse Dichte und gute Verteilung der Strukturelemente verspricht eine hohe Artenvielfalt.

Für die Landwirte bedeutet dies eine verstärkte Ausrichtung auf die natürliche Lebensräume. Dies betrifft vor allem die Wertschätzung und die bewusste Förderung.

 
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